Im Zentrum meiner Arbeiten steht die Idee, Gewohntes aufzubrechen und neu zu verbinden. Ich versuche, die an den Gegenstand gebundene Funktion wegzudenken, reduziere auf einzelne Teile, suche nach dem Unsichtbaren. Teekrüge sind unerschöpflich an Formen und Details. Sie zu finden und mit einem anderen Körper in einen neuen Zusammenhang zu stellen, ist wie ein Spiel. Durch die Kombination von leichtem, zerbrechlichem Porzellan mit schwerem, hartem Stein wird die ursprüngliche Eigenschaft des Materials teilweise aufgehoben. Auch die aktuellen Arbeiten mit Blumengefässen entspringen demselben Grundgedanken; auflösen und neue Geschichten zulassen. In Biel geboren und aufgewachsen, wohne und arbeite ich in Brügg.